Unsere ersten Live Quality Check Gäste sind da!!

Wir freuen uns riesig über die ersten Bekanntschaften mit unseren Live Quality Check Gästen – wir wünschen allen einen wunderschönen Aufenthalt in Längenfeld und freuen uns über zahlreiche Kommentare hier im Blog!

Viele Grüße

das Live Quality Check Team!!!

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7 Kommentare zu “Unsere ersten Live Quality Check Gäste sind da!!”

  1. Ines

    Samstag, 4. Juli 2009

    Hurra, endlich Urlaub. Wir sind zu fünft zwischen 8 und 9 Uhr früh aus Kärnten losgefahren: ich mit Rosl im Auto über den Felbertauern, Margit mit Silvia übers große deutsche Eck und Walter mit dem Motorrad übers Pustertal, den Jaufenpaß und das Timmelsjoch. Damit wir auch landschaftlich alle Eindrücke und Varianten erkundet haben. Im Urlaubsort eingetroffen sind wir zwischen 13:30 und 18 Uhr (Walter war mit seinem Motorrad nämlich ein bißchen länger unterwegs, schließlich muß man die Strecke ja gebührend würdigen und genießen).

    Wir haben das AEKI-Loft (wenn man das rückwärts liest, heisst das IKEA und der Name ist auch Programm) gleich gefunden, mitten in Längenfeld, gleich an der Hauptstraße. Unten im Haus ist das Büro von “Vertical Water”, wo wir auch gleich unsere Vermieter und Event-Organisatoren Stefan und Mario kennengelernt haben, die das Canyoning, das Raften, das Mountainbiken und das Schnupperklettern veranstalten.

    Stefan hat uns durch das Haus geführt, wir waren voll beeindruckt – der Keller ist ausgestattet mit einem Weinkeller und einer hauseigenen Sauna. Im Erdgeschoß ist gleich schon das erste von fünf Zimmern, das gleich eingerichtet ist, wie die 4 Zimmer auf der ersten Ebene: eigenes Badezimmer mit Dusche und WC, Doppelbett, TV mit vielen Programmen und ein Schaffell auf der Holzbank unterm großen Fenster. Zusätzlich gibt es noch ein Kammerl mit einem weiteren WC und einer Waschmaschine.

    Und dann kamen wir auf die zweite und letzte Ebene, die das “Wohnzimmer” von uns genannt wird. Ein großer Raum mit einem riesigen Küchenblock, einem Ofen mit Sichtfenster, einigen total gemütlichen Lümmelsofas, die zu einer ganzen Lümmellandschaft zusammengeschoben waren, einem Kastl mit Boxen (wo wir gleich den Laptop angeschlossen haben, um MP3s zu hören), einem Eßtisch für 6 Personen mit witzigen grünen Sesseln und einer großzügigen Terrasse, wo auch die Raucher unter uns ein “Zuhause” finden. Dort gibt es auch einen Griller. Die Einrichtung finden wir alle sehr stylish. Und über das Inventar konnten wir nur staunen, es ist wirklich ALLES da, was man irgendwann mal irgendwie in einer Küche brauchen könnte.

    Noch bevor wir mit dem Auspacken anfangen konnten, kam Claudia vom Live-Qualitycheck (LQC)-Team vorbei, um uns persönlich zu begrüßen. Sie brachte Bernhard Stecher von der Tiroler Tageszeitung (TT) mit, der uns interviewte und fotographierte. Dann erklärte Claudia uns die ganzen Events und Veranstaltungen, die im Laufe der Woche stattfinden und wir konnten uns bei ihr fürs Raften, Spanferkelessen, einen Friseurbesuch, Mountainbiken, Klettersteig und Schnupperklettern anmelden, das alles unter dem Motto “Pay what you want” stattfindet.

    Endlich kamen wir zum Auspacken und Einkaufen (natürlich beim MPreis, wenn wir schon mal in Tirol sind). Erst als der Kühlschrank vollgestopft war, fielen wir zufrieden auf die Couchen und chillten ein bißchen.

    Als dann alle da waren, gingen wir abendessen. Wir hatten um 19h einen Tisch auf der Terrasse der Pasteria Piazza bestellt und waren mit dem Essen sehr zufrieden. Die Getränke wurden ganz normal verrechnet, die Kellnerin ging dann wieder mit dem Kommentar, dass wir einfach zusammenlegen sollen, was uns die Hauptspeisen wert waren, sie würde dann in ein paar Minuten wiederkommen. Faszinierend. Also schmissen wir die Kohle zusammen und überreichten der Kellnerin ein Paket aus Scheinen und Münzen.

    Zur Verdauung machten wir einen Spaziergang durch die Gemeinde Längenfeld, begutachteten die anderen Lokale, die noch am LQC teilnehmen und landeten schließlich an den ursprünglichen Schwefelquellen, aus denen dann die Therme Aqua Dome entstand. Die Quellen sind frei zugänglich, man kann sich auch in die 50 cm tiefen, warmen “Fluten” hineinlegen, allerdings stinkt man dann ein bißchen.

    Weiters flanierten wir zum Aqua Dome, der in der Nacht so beleuchtet sehr toll aussieht. Wir begrüßten das Mammut vor dem Eingang und gingen am Bachl entlang zurück zum Loft, dabei konnten wir ein paar lässige Unterkünfte begutachten. Die Waldklause hat uns gleich gefallen.

    Zurück im Loft machten wir es uns gemütlich, wir aktivierten das hauseigene WLAN, damit ein paar ihre Emails checken konnten und genehmigten uns 1-2 Bier. *g* Auf der Couch ließen wir den Abend ausklingen.

    Schon der erste Tag hat uns sehr gefallen und wir sind gespannt, was da noch alles auf uns zukommen wird. Morgen sind wir jedenfalls in der TT, da müssen wir uns gleich in der Früh ein Exemplar besorgen.
    Gute Nacht.

  2. Ines

    Sonntag, 5. Juli 2009

    In der Nacht ist Oliver angekommen, er ist noch vor Mitternacht in Kärnten losgefahren und war um halb 4 bei uns. Sehr tapfer! Da hat er sich aber schon ein kühles Bier verdient.

    Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück aus unserem vollgestopften Kühlschrank im lichtdurchfluteten Wohnzimmer sind Walter, Silvia, Margit und ich mit Wanderausrüstung aufgebrochen, um die Gegend zu erkunden.

    Beim Campingplatz haben wir eine riesige Tafel entdeckt, auf der alle Wanderwege verzeichnet sind. Wir haben uns für die “Dorfrunde Nord” entschieden, die 10,2 km lang ist und mit einem hellblauen Farbcode (für die Lesefaulen) gekennzeichnet ist.

    Los gings dann bei der Pestkapelle. Dort haben wir auch den ersten Geocache gefunden, Margit ist da unsere Spezialistin, ausgerüstet mit einem professionellen GPS-Gerät, um auch ja die richtigen Koordinaten zu finden. Das Wetter war a bissl diesig, aber recht schwül, trotzdem ideal für so einen Ausflug.

    Beim Wandern sind wir an der Kletterwand vorbeigekommen, wo Hochbetrieb herrschte. Vorbei an Oberried (beeindruckender Wasserfall) entdeckten wir neben dem Ötztaler Heimatmuseum einen Frischmilch-Automaten, den wir natürlich gleich ausprobieren mußten. Ein Becher Tiroler Frischmilch kostet 10 Cent. Es schmeckte herrlich. Frisch gestärkt gings weiter, ein bißchen bergauf zum Wasserpark und Winklbergsee. Dort war noch ein Geocache versteckt, den wir aber nicht finden konnten, da der Hinweis aufs Versteck etwas zu allgemein war. Wer findet schon im Wald einen “bemoosten Stein”????

    Die Wanderwege rund um den Ort Längenfeld sind perfekt ausgeschildert und beschrieben, da kann man sich wirklich nicht verirren. Die Einheimischen haben wir alle immer sehr freundlich gegrüßt. Auf dem Rückweg kamen wir endlich bei einem Zeitungsständer vorbei und konnten uns selber auf Seite 4 der Sonntagsausgabe der Tiroler Tageszeitung bewundern. Lustig ist, dass wir 4 Mädels auf dem Foto alle als Kärntnerinnen bezeichnet wurden, dabei ist nur Rosl eine Kärntnerin. Margit und Silvia sind Steirerinnen und ich Tirolerin. Hm, vielleicht wurden wir deshalb immer so freundlich gegrüßt, weil uns alle schon aus der Zeitung kannten? Meine Eltern haben sich jedenfalls köstlich über uns amüsiert, als wir aus der TT lachten.

    Das Ende unserer Rundwanderung war noch sehr heiß und sonnig, sodass wir recht k.o daheim ankamen und uns sofort auf die Terrasse mit einem Aperol-Spritzer begeben mußten. Meine Mama kam dann extra aus Innsbruck angereist, um zu sehen, was wir hier so treiben und ob wir wohl brav sind.

    Um 17 Uhr trafen wir uns dann mit allen LQC-Testern am Sportplatz in Huben, um entweder zum Alpengasthof am Feuerstein geshuttlet zu werden oder selber raufzuwandern. Oben gibt es eine Aussichtsplattform, auf der man über einer Schlucht steht. Herrlich.

    Der Alpengasthof ist total neu und echt eine lässige, moderne “Hütte”, in der es Seminarräume gibt, die sogar benutzt werden, um Hochzeitsgesellschaften auszurichten. Das Spanferkel hat uns zwar kulinarisch weniger zugesagt (wieder nach dem “Pay what you want”-Prinzip), doch der beleuchtete Weg wieder runter nach Huben war wunderschön. Da geht man ca. 45 min. bergab an toll ausgeleuchteten Steinen und Bachstellen vorbei, sehr romantisch und stimmungsvoll. Auch Mama hat es sehr gefallen.

    Wieder daheim gings natürlich auf die Couch, wo wir den Abend bei chilliger Musik aus dem Laptop (Rosl ist unsere DJane mit einem riesigen Musik-Repertoire an MP3s und CDs) gemütlich ausklingen ließen.

    Es fing gegen Mitternacht an zu regnen, aber drin wars fein.
    Bis morgen!

  3. Ines

    Montag, 6. Juli 2009

    Das Motto des heutigen Tages: “Rain is liquid Sunshine”. JAWOLL!

    Als wir in der Früh aufstanden, hat es leider geregnet, also konnte Silvia nicht zu ihrer vierstündigen Wanderung auf die Innerbergalm aufbrechen. Im Loft gibt es jede Menge Bücher und Prospekte zu allen möglichen Themen wie Wandern, Klettern, Bergsteigen und was man sonst noch so im Ötztal unternehmen kann. Ursprünglich wollte sie ja zum intensiv-blauen Hauersee wandern, doch da dort oben keine bewirtschaftete Hütte ist, entschied sie sich dann doch für die Innerbergalm. Aber da dies ins Wasser fiel, ging sie mit Margit Nordic Walken, die 11km lange Dorfrunde Süd.

    Walter wollte in der Früh eigentlich frisches Brot holen, aber irgendwas hinderte ihn daran.

    Jedenfalls hörten wir zum Frühstück dann Radio übers Internet. Walter war schon ein bißchen nervös, weils um halb 10 Uhr ab nach Sautens zum Raften ging. Die wilden Wasser der Ötztaler Ache flößten Walter schon im vorhinein Respekt ein.

    Um 10 Uhr kamen wir bei Cankick in Sautens an, da gefiel uns schon das Motto der Firma: “… prickelnd anders”. Als erstes lernten wir Merlin kennen, den braven, freundlichen, hübschen Mischlingshund der Familie Rettenbacher. Wir faßten unsere 5mm dicken Nassneopren-Anzüge, Patscherln, Schwimmweste und Helm aus, quetschten uns rein, machten ein Gruppenfoto und dann führte uns Cankick-Inhaber Bruno nach Imst, wo wir a bissl Trockentraining veranstalteten unser der ständigen Filmerei von Stefan und Fotographiererei von Bruno. Sogar mein Neoprengedopter Ausschnitt wurde dokumentiert.

    Unser Rafting-Guide Mike aus Roppen erklärte uns die Kommandos, auf die wir am Fluß zu hören hatten. Unser zweiter Rafting-Guide Corina pumpte einstweilen mit männlicher Hilfe das 100kg schwere Boot für 10 Leute (8 Rafter, 2 Guides) auf.
    Mit vereinten Kräften trugen wir das Boot zur Einstiegsstelle, hauten uns zuerst in die Fluten, um den Neopren-Anzug zu befeuchten und dann gings auch schon rein ins Boot und auf den Inn durch die Imster Schlucht.

    Mike erklärte uns genauestens die Hindernisse und Wasserstellen, die da so auf uns zukommen würden, natürlich auch den Notfallplan, was nicht alles passieren könnte und wie wir darauf zu reagieren haben. Doch der Inn ist ein freundlicher Fluss, er schmiss uns beim Wasserrodeo nicht ab.

    Bruno fuhr einstweilen mit Claudia die Rafting-Strecke ab, um uns an Schlüsselstellen zu fotographieren, doch leider wurde er im Stau durch die Österreich-Radrundfahrt aufgehalten, also versäumte er uns mal kurz.

    Zwischendrin wurde a bissl geblödelt mit River-Rodeo, Badeausflügen, am Bootsrand stehen etc. Ein abwechslungsreiche, lustige Fahrt.

    Wir rafteten über die Memminger Walze und machten am Schluss einen Wheele mit dem Boot und der gesamten Besatzung, keiner ging über Bord.

    Bei Haiming stiegen wir aus und gingen noch zu Fuß zur ca. 7m hohen Brücke, von der aus wir noch in den Inn springen konnten. Ist gar nicht so leicht, mit der ganzen Rafting-Ausrüstung auf die linke Seite zu schwimmen und sich gemeinerweise von Bruno fotographieren zu lassen.

    Dann gings mit dem Kleinbus wieder zurück nach Sautens, wo uns Brunos Frau Britt empfing und uns erklärte, wie wir die Ausrüstung reinigen. Wir drehten eine Runde im großen Pool des dortigen Schwimmbades, zogen uns um und setzten uns noch mit den Cankick-Profis zusammen. Sie hatten eine Überraschung für uns vorbereitet: eine Jause mit Brot, Speckwürfeln, Käse, Pfefferoni und Essiggurken, weiters Bier, Saftln und Marillenschnaps. Dann schauten wir uns gemeinsam die Fotos vom heutigen Tag an, wir bekamen eine liebevoll gestaltete Teilnehmer-Urkunde, ein ausgedrucktes Gruppenfoto und eine CD mit den restlichen Bildern drauf, worüber wir uns sehr freuten. Weiters wurde uns noch der Mund wässrig gemacht mit einem kleinen Film übers Canyoning. Ein paar von uns kommen sicher zurück, um die weiteren Angebote von Cankick zu testen.
    Es war wirklich eine TOLLE Veranstaltung.

    Walter und ich fuhren dann zurück nach Längenfeld, wo es dann ab in die hauseigene Sauna ging. Sehr fein, denn der Inn war ja doch a bissl kalt.

    Um 18:30 trafen wir dann Claudia und Martin Santer von oetztal.at in der süßen Hütte vom “Alt Längenfeld”, die eine herrliche Küche hatten. Auch der Zirbenschnaps sagte uns dort sehr zu.

    Den Abend ließen wir wieder gemütlich im Loft auf der Couch ausklingen, denn heute war ja wirklich viel los. Trotzdem wurde es etwas länger und war sehr lustig.

  4. Längenfeld-Fan

    also morgen ist unser letzter tag beim live-quality-test in lä, wein:’-(

    wir haben getestet auf teufel komm raus,
    und wir wussten: es ist verdammt der beste zu sein!

    das testen wurde uns nicht leicht gemacht, denn ablenkungen gab es soviele wie wasser in der ötztaler ache:

    * wohlige saunalandschaft, schwebend in mit thermalwasser gefüllten schüsseln mit urgeilen ausblick auf die 3000er gipfel in der aqua-dome therme, mit scharfem kipfelstürmer aufguss und work-out im fitness-bereich

    *uriges spanferkel-essen bis zum abwinken mit den live-testern und dem urnetten live-quality orga-team v.a. claudia und martin auf der feuersteinhütte (unsere erste erfahrung mit einer 5* berghütte – danke wolfgang für die perfekten spanferkel-wangerln, mmhh lecker

    * in der aquadome-hotel junior-suite mit urgemütlichen high-tech lagerfeuer, urgutem essen für alle geschmäcker im restaurant mit perfekten service dirigiert von gerhard perischa und seinem team, toller live-musik, roomservice das regelmäßig ein paar mozartkugeln und obstteller im zimmer abliefert

    *lustige bergtour mit der michi aus der huebe, die nimmermüde aqua-dome wanderführerin

    *gemütlichen plaudern, wenn auch nicht immer alles zu verstehen war mit den längenfeldern, die auch alle schon eine eigene (positive oder kritische) meinung zum live-quality check haben :-)

    unser fazit:
    es ist verdammt relaxend, konditionssteigernd, lustig und lohnend längenfeld auf herz und nieren zu testen und wir bestätigen hiermit als offizielle live-quality testerInnen: längenfeld hat viel zu bieten, weiss was qualität ist und wie man auch bei einigen regentagen die gäste happy macht.

    unser grösster kritikpunkt:
    wir müssen morgen leider abreisen,
    aber sicher nicht das letzte mal

  5. Ines

    Dienstag, 07. Juli 2009

    Heute mal was gaaaaaaaaanz anderes: es regnet zur Abwechslung! Hooray.

    ABER:
    Kein Problem für uns, wir legen einfach einen Wellnesstag ein. Walter, Margit und ich starten um 10 Uhr nach Huben zum Vitalhof Tischlars, um dort ein Heubad zu nehmen. Walter war zuerst etwas skeptisch, ob das nicht nur was für die Damenwelt wäre, aber schließlich haben wir ihn dann doch eingepackt und mitgenommen.

    Anna Schöpf hat uns ganz herzlich empfangen und dann kamen wir hintereinander zum Heubad, das wirklich sehr entspannend war. Absolut ein Erlebnis wert. Wir lernten auch ihren Mann Basilius kennen, der grad von einer Kutschenfahrt zurückkam. Anna erklärte uns genau, wie der Ablauf dieser Wellness-Anwendung ist und was sie bewirkt.

    Zuerst bekommt man die Unterschenkel kalt abgeduscht, dann duscht man sich warm (den ganzen Körper) und dann wird man auf ein Bett mit frischem, vorbereitetem Heu gelegt und eingewickelt, am Schluß eine Wolldecke oben drüber. So dümpelt man 20 min. bei angenehmer Musik vor sich hin und verliert jegliches Zeitgefühl. Anna hilft einem dann aus dem Bett, man wischt das Heu nur ab, geht aber nicht duschen, denn das Heu wirkt nach. Und man trinkt eine Menge Tee vor und nach der Anwendung, um die Nieren aus- und durchzuspülen.

    Claudia besuchte uns mit dem berühmten Ö3-Reporter Wolfgang Böhmer in den Wellness-Räumen des Vitalhofes. Dort gaben Walter und ich ein kurzes Interview, Margit konnte noch nicht sprechen, da sie aus der Heubad-Trance noch nicht wieder erwacht war.

    Anna tischte uns noch selber gemachten Schnaps auf. Den Himbeerlikör durften wir vor Ort verkosten und den Sommerbeerenlikör durften wir sogar mit nach Hause nehmen. Das freute mich natürlich besonders.

    Als wir den Vitalhof Tischlars verließen, regnete es NICHT MEHR!!!!

    Wieder im Loft angekommen, trafen wir auf Silvia, die gerade von einer Bergtour auf den Burgstein zurückgekommen war, während Rosl und Oliver gemütlich im Haus chillten.

    Nun trennten sich unsere Wege. Margit begab sich gleich mal in den Aqua Dome, Walter legte sich auf die Couch, Silvia und ich besuchten Claudia im Büro von oetztal.at, wo sie uns einen Kaffee machte und wir Lukis fotographische Künste bewundern durften. Wir stöberten noch a bissl in den lokalen Sportgeschäften und packten dann im Loft unsere Badesachen ein, um mit Walter, Rosl und Oliver in den Aqua Dome zu gehen.

    Natürlich fing es auf dem Weg dorthin wieder zu schiffen an, also rannten wir die letzten Meter. Wir waren klitschnass, als wir dort ankamen. Sofort rein ins Wasser. Walter verliebte sich gleich ins Becken mit dem Salzwasser (Sole-Schale) und Margit trafen wir dann in der riesigen Saunawelt wieder. Es ist unglaublich, was es dort alles gibt. In der Schluchtensauna machten wir einen Honigaufguss mit, bei dem man sich mit echtem Tiroler Bienenhonig einreibt.

    Wir begutachteten den Wasserfall, in dem auf Knopfdruck ein warmes Sommergewitter inklusive Donner oder ein natürlicher Kaltwasserfall simuliert wird, setzten uns in die Solegrotte, bestaunten die Gletscherhöhle, konnten die Größe des Dampfdomes fast nicht fassen, schwitzten in der Kräutersauna, chillten in der Blauen Oase und waren begeistert von der Erd-, der Loft- und der Heustadlsauna. UNGLAUBLICH, was es da alles gibt.

    Walter, Rosl und Oliver kamen fast um vor Hunger, also führte Walter sie nochmal ins Alt Längenfeld, weil er schon am Montag abend so begeistert von der Speisekarte war.

    Margit und ich blieben bis 22:30 im Wasser (Sole-Schale) und genossen die tollen Lichtspiele des beleuchteten Aqua Domes. Bei strömendem Regen gings wieder ins Loft, wo nach und nach sich wieder alle versammelten, um den Tag zu besprechen.

    Ein abwechslungsreicher Wellnesstag. In Längenfeld wird einem echt nie fad, sogar für sintflutartige Regentage gibts Programm.

  6. Ines

    Mittwoch, 08. Juli 2009

    Heute regnet es gar nicht??? Was ist los? Na klar, unser ABREISETAG.

    Wir frühstückten gemeinsam (Walter war leider schon um 7:30 mit dem Motorrad aufgebrochen, weil er das schöne Wetter für die lange Heimreise nach Kärnten nutzen wollte), füllten die LQC-Fragebögen aus, räumten unsere Zimmer, Gepäck ins Auto, Verabschiedung von den Vertical Water-Jungs, denen wir das Geld für die Unterkunft überreichten und düsten wieder mal nach Sautens zu Cankick (Rosl, Margit, Silvia und ich. Oliver war schon aus beruflichen Gründen Richtung Salzburg aufgebrochen.)

    Dort wurden wir wieder herzlich empfangen von Inhaber Bruno (genannt “Fitz”) und Guide Mike. Wir faßten Helm und Klettergurt aus und fuhren nach Umhausen, wanderten rauf Richtung Stuibenfall (Tirols größter Wasserfall). Mike führte ein Sicherheitsgespräch mit uns und weihte uns in die Geheimnisse des Klettersteig-Gehens ein.

    Gleich beim Einstieg geht man über ein Stahlseil, um den rauschenden Bach zu überqueren. Da kann man gut das Selbstsichern üben. Man wandert dann noch a bissl bergauf und dann gehts richtig los. Mike fotographierte uns bei unserem spektakulärem (in sportlicher Hinsicht und weil das Panorama ein HAMMER war) Aufstieg – es sieht viel schwieriger und anstrengender aus, als es eigentlich ist.

    Ein Klettersteig wird immer klassifiziert, der Schwierigkeitsgrad wird mit A, B, C, etc. bewertet. A ist das leichteste Stück. Wir wagten uns aber sogar über kleine C-Stellen. Zwischendurch kamen wir an einem Bankerl vorbei, wo wir uns alle ins Gästebuch eintrugen. Als wir weiterstiegen, sahen wir schon den unglaublichen Stuibenfall, der mit seiner Gischt über die Steine spritzte. Beim Ausstieg aus dem Klettersteig gingen wir sogar an einem Stahlseil über den Wasserfall und wurden a bissl nass.

    Stolz auf unsere sportlichen Leistungen auf der Brücke oben angekommen, wurde ich noch interviewt und dann wanderten wir wieder gemütlich zum Parkplatz zurück. Wir fuhren wieder in die Cankick-Base (BASE steht laut Mike für “Bruno’s Area Springfield Entrance” *g*), wo wir wieder mit einer Speck- und Kasjausn, Bier und Marillenschnaps bewirtet wurden. Jeder bekam wieder ein Teilnehmer-Zertifikat, ein ausgedrucktes Gruppenfoto und eine CD mit den digitalen Fotos, die unser Guide Mike auf der Tour geschossen hat.

    DAS SERVICE BEI CANKICK IST EINFACH EIN WAAAAAAAAAAAAAHNSINN!!!!!
    Ich und alle anderen, die dort waren, sind jedesmal restlos begeistert! sowas hab ich noch nie erlebt! DANKE Bruno, DANKE Mike, DANKE Britt!!!

    Natürlich dauerte die Klettersteig-Tour-”Nachbesprechung” etwas länger, sodass Rosl, Margit und Silvia erst gegen 16 Uhr die Heimreise antraten.

    Und ich fuhr heim nach Innsbruck. Hiermit war unser Längenfeld-Urlaub offiziell beendet. Uns taugte das gar nicht, es wären ALLE noch gerne länger geblieben.

  7. Ines

    Donnerstag, 09. Juli 2009

    Aber mein Urlaub ging inoffiziell noch weiter.

    Thomas kam gestern aus Kärnten, heute trafen wir um 10 Uhr SCHON WIEDER in Sautens bei Cankick ein. Ein großes Hallo und Hurra, schon steckten wir in den sexy Neopren-Anzügen, Neopren-Socken, alten Turnschuhen und hatten einen Helm auf dem Kopf. Mike und Serkan waren unsere Guides.

    Diesmal begleitete uns ein tt.com-Kamerateam (Silvana und Deborah) in die Auerklamm zum Canyoning. Das ist ein herrliches Naturerlebnis, wenn man Wasser und Schluchten mag. Man wandert teils im Wasser, teils am Wasser, springt in natürliche Pools, rutscht die ausgewaschenen Felsen runter, seilt sich über Steinwände ab.

    Die Mädels filmten uns, Mike fotographierte uns mit der kleinen Schnappschußkamera, Bruno mit der professionellen Spiegelreflex. Am Schluß sprangen die Männer 12 Meter runter in einen Pool, 2 Mädels rutschten dieselbe Stelle hinunter und das Kamerateam nahm den Klettersteig.

    Raus kamen wir dann direkt an der Bundesstraße und konnten zu Fuß zurück zur Cankick-Base gehen, wo wir dank Britt, Bruno, Mike, Serkan, Schnaps uns Bier und den Köstlichkeiten aus Günters Grill diesmal sogar etwas länger hängenblieben, selbstverständlich wieder ausgestattet mit Urkunde, ausgedrucktem Gruppenfoto und einer Foto-CD.

    So, das wars aber nun endgültig mit meinem Ötztal-Aufenthalt. Ich bin direkt traurig, dass alles schon vorbei ist.

    DANKE an Claudia.
    DANKE an oetztal.at
    DANKE an Cankick (Bruno, Britt, Mike, Corina, Serkan, Merlin, Natalie und Markus)
    DANKE an die netten Miturlauber.

    Wir kommen sicher wieder, es war GENIALSTENS!!!!!!!!

    ENDE meines Blogs. Pfiat Enk.

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